Schieferstein – Überschreitung

Die Überschreitung des Schiefersteins zählt zu den weniger begangenen Touren. Die Wegfindung ist stellenweise herausfordernd, wird jedoch mit einer abwechslungsreichen und lohnenden Bergtour belohnt.

Schon länger hatte ich die Überschreitung des Schiefersteins auf meiner Liste. Am Dienstag, dem 16. Juni, nutzte ich das schöne Wetter für diese Tour.

Ausgangspunkt ist der Bahnhof Losenstein. Über eine Brücke geht es in den Ort Losenstein, wobei die Beschilderung die Orientierung für den weiteren Weg erleichtert. Durch einen Wald und an einer Hütte vorbei gelangte ich zum Wanderparkplatz Hack. Der hier noch gut markierte Weg führte mich am Pfennigstein vorbei und anschließend entlang des Kamms in Richtung Steinernen Jäger (1.185 m). Bis hierhin galt es einige seilversicherte Passagen sowie eine Leiter zu überwinden. Am Steinernen Jäger genoss ich die Aussicht, bevor ich wieder vom Gipfel abstieg und weiter zum Schieferstein (1.206 m) wanderte.

Nach einer weiteren Pause folgte ich dem nun unmarkierten Gratverlauf. Anfangs ist dieser noch frei von Bewuchs, doch schon bald führt der Weg durch den Wald. Entlang des Grates müssen immer wieder Felsen überklettert werden (Schwierigkeit I–II nach UIAA), wobei einige Stellen auch unterhalb umgangen werden können. Der Wegverlauf ist dabei teilweise nur schwer zu erkennen.

Als ich eine Almweide erreichte, die ich ebenfalls querte, wurde die Wegfindung deutlich einfacher. Vom Schratlboden führte der Weg schließlich noch einmal recht steil hinunter zum wieder markierten Menweg. Von dort war das Tal und damit Großraming rasch erreicht.

Künftig würde ich die Tour wahrscheinlich umgekehrt gehen, also von Großramming nach Losenstein, da der Abstieg teilweise extrem steil war.

Einkehrmöglichkeit: unterwegs keine

TOURDATEN:

Strecke ca. 13,2 km
Höhenmeterca. 970 m
Gehzeit*ca. 4,5 h
SchwierigkeitSchwer
*Es handelt sich um meine Gehzeiten. Das sind keine offiziellen Angaben!

Ausgangspunkt und Anreise:

Ich bin mit den ÖBB über Steyr nach Losenstein angereist und von Großramming mit dem Bus zurück nach Steyr.

Fotos:

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