Zwei aussichtsreiche Gipfel im Almtal, die hervorragend mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind.
Am Montag, den 18. Mai, fand sich eine motivierte Truppe zusammen, um auf den Windhagkogel zu gehen. Ausgangspunkt war der Bahnhof Scharnstein-Mühldorf der Almtalbahn.
Über eine kleine Brücke gelangten wir auf das andere Ufer der Alm und in weiterer Folge ins Tießenbachtal. Schon bald konnten wir die Ruine Scharnstein vom Tal aus bewundern. Eine Forststraße führte weiter ins Tal hinein, ehe wir nach kurzer Zeit in einen Waldsteig abbogen. Hier gilt es, auf die Wegmarkierungen und Tafeln zu achten – der Weg ist jedoch sehr gut markiert.
Der Steig führte uns zunächst auf eine Forststraße, die wir nach wenigen Metern wieder verließen. In weiterer Folge kamen wir an einer Jagdhütte vorbei, bei der sich auch eine Quelle befindet. Die Forststraße führte uns weiter bergauf, bis schließlich ein markierter Steig abzweigte und wir an einer kleinen Felswand vorbeikamen. Danach hielten wir uns links und folgten dem Kamm in Richtung Windhagkogel, wobei der Weg nun nicht mehr allzu steil verläuft.Rechts zweigt am Beginn des Kamms ein unmarkierter Steig auf die Hohe Mauer ab. Diesen Abstecher machten wir erst beim Abstieg.
Das letzte Stück hinauf zum Gipfel des Windhagkogels ist etwas steiler, teilweise werden hier auch die Hände benötigt. Rasch erreichten wir den mit einem Gipfelkreuz geschmückten Windhagkogel (1334 m). Von hier genießt man einen wunderbaren Rundblick ins Alpenvorland, auf den Traunstein und ins Tote Gebirge.
Nach einer verdienten Pause stiegen wir wieder ab. Dabei machten wir noch einen Abstecher auf die Hohe Mauer (1174m). Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind hier unbedingt Voraussetzung, denn der Gipfel ist ziemlich ausgesetzt.
Einkehrmöglichkeit: unterwegs keine
TOURDATEN:
| Strecke | ca. 11 km |
| Höhenmeter | ca. 950 m |
| Gehzeit* | ca. 3,5-4 h |
| Schwierigkeit | Mittel |

Ausgangspunkt und Anreise:
Wir sind mit der ÖBB Almtalbahn angereist und beim Bahnhof Scharnstein-Mühldorf ausgestiegen.
Alternativ gibt es bei der Ruine Parkplätze.
Parkplatz: https://maps.app.goo.gl/Wv5cRWesp2qmisE96
Fotos:

















